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Die Zwischenergebnisse zu den einzelnen Sektionen finden Sie hier: Zwischenergebnisse der Sektionen und Themen

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3. Tagungsprogramm

Einführung in das Tagungsthema, Programm, Materialien, Zwischenergebnisse und Ergebnisse
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Diane Scherzler
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3. Tagungsprogramm

Beitragvon Diane Scherzler » Sa 4. Mär 2017, 17:57

Tagungsprogramm (6. März – 16. Juni 2017)

Stand: 1. Mai 2017

Die webbasierte Vortagung "Ein Berufsverband für die Archäologie?" verläuft ähnlich einer gängigen Präsenztagung: Mit einer Folge von Vorträgen (hier: Themen) und Debatten. Auch hier gibt es ein zu Themenblöcken bzw. Sektionen strukturiertes Tagungsprogramm mit einer zeitlichen Abfolge, die allerdings mehr als bei einer Präsenztagung flexibel sein kann, um die Themen und die zeitliche Dynamik an den Verlauf und die Ergebnisse der Debatten anpassen zu können.

Wir haben die Themen zu Sektionen zusammengefasst und wollen versuchen, die Themen innerhalb der Sektionen zeitlich parallel zu debattieren und anschließend, spätestens am Ende einer und dem Beginn einer neuen Sektion, die bereits erarbeiteten Ergebnisse jeweils als Zwischenbilanz schriftlich zu fixieren. Diese Zwischenbilanzen sollen als Input für die Präsenztagung am 4. Juli in Mainz dienen. Lediglich die Sektion II möchten wir über die ganze Vortagung hinweg offen halten.

Alle Tagungsteilnehmer erhalten per E-Mail zusätzlich Nachricht, wenn die Ergebnisse von Sektionen fixiert wurden und die nächsten Schritte anstehen.


Tagungseröffnung (6. März ff.)
  1. Begrüßung und Einführung in die Tagung (Diane Scherzler; DGUF-Vorsitzende)
  2. Tagungsprogramm
  3. Rollenklärung: Was ist die Funktion und Position der DGUF in der laufenden Debatte zum Thema Berufsverband? (Diane Scherzler, Frank Siegmund; DGUF-Vorstand)
  4. Organisationsformen: Was unterscheidet einen Berufsverband von einer Gewerkschaft, einem Unternehmer-/Arbeitgeberverband und einer Fachgesellschaft? (Frank Siegmund; stv. DGUF-Vorsitzender)
  5. Beruf, Professionalität, Berufsethik und Berufsverband: was bedeutet das, und was sind die grundlegenden Prinzipien eines Berufsverbands? (Frank Siegmund; stv. DGUF-Vorsitzender)
  6. Arbeitsmaterialien: Bedienung der Forum-Software (Video; Pascal Geiger; DGUF-Webmaster); Literatur zur Einarbeitung in das Thema: Wait (2016); Siegmund (2016).
  7. Umfrage bei den Tagungsteilnehmern: Wie viel Zeit kann und will von Ihnen wöchentlich für die Tagungsteilnahme investiert werden? ‒ Die weitere Zeitplanung der Vortagung wird an das Ergebnis dieser Umfrage angepasst werden.
  8. Zwischenergebnisse der Sektionen und Themen.

Umfragen / Meinungsbilder (18. April ff.)

Meinung: Warum ist mir die Debatte um einen Berufsverband wichtig, warum beteilige ich mich aktiv an ihr? (2. April ff.)
Kurze Stellungnahmen und Positionsbestimmungen, ohne Kommentare / Debatte

Sektion I (9. März ff.)
  1. Was ist das Problem? Warum debattieren wir das Thema Berufsverband? Braucht die deutsche Archäologie einen Berufsverband?
  2. Gewerkschaft oder Berufsverband: was ist die angemessene Organisationsform?

Sektion II (9. März ff.)
  1. Meine Geschichte, meine Erfahrungen: Bereich zum Einbringen persönlicher Erfahrungen. Hier kann man seinen Frust und Zorn artikulieren, aber genauso auch starke und weiterführende Momente sowie gute Tipps für Kollegen in ähnlichen Situationen. Die Geschichten finden hier Gehör, und aus ihnen werden in Summe möglicherweise bislang vernachlässigte Perspektiven und Probleme deutlich, die stärker bedacht werden sollten.
  2. Ehrenamt und Citizen Science: Nimmt ein Berufsverband auch Mitglieder auf, die nicht von dieser Tätigkeit leben und keine archäologische Ausbildung haben, aber ehrenamtlich mitwirken und sich auf die Einhaltung der Qualitätsstandards verpflichten wollen?
  3. Faire Löhne und faire Angebotspreise bei Firmen und Selbständigen. (Debatte öffnet ab 27. März ff.)

Sektion III (20. März ff.)
  1. Was und wen soll ein erfolgreicher Berufsverband für die Archäologie umfassen: alle Archäologien oder spezifische Sparten innerhalb der Archäologie (Klass. Arch. / UFG; Ausgräber / Museumsleute / Forscher / Laborarchäologie; Wissenschaftler / Techniker / Arbeiter)?
  2. Schließt ein erfolgreicher Berufsverband Archäologie auch jene Nachbardisziplinen und Spezialisten mit ein, die oft für die Archäologie tätig sind, wie z. B. handwerkliche und studierte Restauratoren, physische Anthropologen, Osteoarchäologen, Paläobotaniker, Geoarchäologen?
  3. Welche berufsvorbereitende Bildung wünschen sich Grabungsfirmen für Studierende?
  4. Welche berufsvorbereitende Bildung wünschen sich Studierende von ihren Universitäten?

Sektion IV (3. April ff.)
  1. Sind Auszubildende, Studierende und in Fortbildung befindliche Berufsanfänger wie Praktikanten und Volontäre Teil eines Berufsverbandes?
  2. Nimmt ein Berufsverband Individuen auf, Institutionen oder beide?
  3. Soll ein Berufsverband auf Ebene der Bundesländer, deutschlandweit oder europaweit organisiert sein?
  4. Welchen Nutzen haben Archäologie-Kunden wie Planer, Investoren, Politiker, u.a. von einem archäologischen Berufsverband?
  5. Wege der Qualitätssicherung: per akademischem Abschluss, oder sind Selbstverpflichtung /Zertifizierung / Präqualifikation / Akkreditierung zielführendere Ansätze?

Sektion V (18. April ff. und 1. Mai ff)
Welchen Leistungsumfang sollte ein erfolgreicher, starker Berufsverband Archäologie haben, was umfasst das "must have" und was gehört zum "nice to have"?
Abstimmung (18.-28.4.; Debatten 1.5. ff.)
Ein Berufsverband Archäologie hat folgende Aufgaben/Merkmale:
  1. hat einen hauptamtlichen Vorstand / eine hauptamtliche Geschäftsführung.
  2. setzt Rahmenbedingungen für Arbeitsverhältnisse (faire Verträge, Arbeitssicherheit, Lohn, Arbeitsumfeld).
  3. schafft Kriterien für qualitätvolle archäologische Arbeit (Grabungstechnik; Betriebsorganisation), er entwickelt dazu ein Punktesystem für die Einhaltung der Kriterien und vergibt Qualitätszertifikate.
  4. vermittelt zwischen Interessengruppen zwecks einvernehmlicher Regelung von “archäologie-internen” Konflikten (Arbeitgeber - Arbeitnehmer; Firma - Amt).
  5. dient als Schlichtungsstelle zwecks einvernehmlicher Regelung “externer” Konflikte (Auftraggeber / Kunde - Firma / Auftragnehmer).
  6. beschließt gegenüber seinen Mitgliedern Sanktionen im Falle von Verstößen gegen Sitte, Moral, Gesetz und Richtlinien. Dazu gehört nötigenfalls auch ein Ausschluss aus dem Berufsverband, die öffentliche Ansprache von Missständen und strafrechtliche Anzeigen.
  7. bietet Mitgliedern juristischen Beratung, juristischen Beistand und (Berufs-) Rechtsschutz.
  8. bietet Fortbildungsmöglichkeiten für Mitglieder an oder vermittelt diese.
  9. arbeitet mit Gewerkschaften (z.B. ver.di) und Archäologie-NGOs (z. B. DGUF) zusammen.
  10. baut eine Schlechtwetterkasse auf resp. klinkt sich in eine existierende Schlechtwetterkasse ein.
  11. wirkt auf einen Schutz der Berufsbezeichnung "Archäologe/in" hin.
  12. zielt darauf ab, Firmen als berufliche Ausbildungsstelle durchzusetzen und sie beim Ausbilden zu unterstützen.
  13. schafft und unterhält eine Jobbörse.
  14. unterstützt Ehrenamtliche, z. B. im Wunsch nach Ausbildungsangeboten und Zertifizierungen.
In der Umfrage werden aus den 14 Optionen, die sich aus den Debatten in den Sektionen I.-IV. ergeben hatten, per Abstimmung max. 9 Optionen ausgewählt, die dann näher debattiert werden.

1. Mai ff.: Debatte der ausgewählten neun Themen.

Sektion VI (2. Mai ff.)
  1. Wo gibt es außerhalb der Archäologie wertvolle Modelle und Erfahrung zum Thema Berufsverband, wo kann man lernen?
  2. Qualitätssicherung durch (vorgeschaltete) Zertifizierung oder Selbstverpflichtung auf einen Kodex samt nachgeschalteter Überprüfung?
  3. Welche Organisationsform wäre geeignet, angemessen und realistisch erreichbar? Kammer, Berufsverband, oder...?
  4. Soll ein Berufsverband möglichst unabhängig von bestehenden Verbandsstrukturen im Fach sein, oder sollen die hier debattierten Anliegen im Gegenteil möglichst innerhalb der bestehenden etablierten Strukturen weiterverfolgt werden, beispielsweise als Fachausschuss beim Deutschen Verband für Archäologie (DVA)?

Sektion VII (15. Mai ff.)
  1. "Wir müssen mal übers Geld reden": Was muss und was darf ein Berufsverband kosten?
  2. Erfüllt eine der bestehenden Strukturen bereits (fast) alle der bisher im Forum herausgearbeiteten Merkmale für einen starken, erfolgreichen Berufsverband?
  3. Wie können unterschiedliche Berufsverbände bzw. berufsverband-ähnliche Institutionen mit spezifischem inhaltlichen und/oder räumlichem Charakter in Zukunft zusammenwirken?

Sektion VIII (ca. 29. Mai ff.)
  1. Wo stehen wir, welcher Stand der Debatte ist erreicht?
  2. Was sind die zentralen offenen Fragen, welche Themen müssen auf die Präsenztagung nach Mainz gezogen werden?
Zuletzt geändert von Frank Siegmund am So 14. Mai 2017, 21:05, insgesamt 6-mal geändert.
Grund: Tagungsprogramm aktualisiert

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